Spanisches Eisen: F├╝r die Rostparade

Nicht kleckern, klotzen: Deswegen habe ich extra f├╝r Frau Tonaris Rostparade in Spanien nach viel Rost geguckt, Kleinkram kann schlie├člich jeder.

In Cordoba war gleich ein ganzes Hotel rostig verpackt:

Cordoba.

Cordoba: Hotel.

In Malaga eine Wand: Oben in Gr├╝n, unten in Rost:

Malaga.

Malaga: Wand.

In Granada fand ich den Eingang zu einer seltsamen Grotte. Innendrin rauschte Wasser, also hat es irgendetwas mit Wasserversorgung zu tun, nehme ich mal an.

Granada.

Granada: Eingang zu rostiger Grotte.

Granada.

Granada: Wasserversorgung.

Und in Sevilla standen drei rostige Musiker ├╝ber den Fenstern einer Bar. Dabei regnet es dort fast nie:

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Alles f├╝r die Katz #16

Heute ist es ein wenig sp├Ąter geworden. Das lag einfach daran, dass es gestern Abend ein Feuerwerk zu bestaunen gab. Wer mag, kann wie immer antworten, ich werde allerdings fr├╝hestens am Abend Eure Beitr├Ąge angucken k├Ânnen und darauf antworten. Bis dahin viel Spa├č!

Cordoba.

Cordoba.

Immer wieder erinnern in Cordoba r├Âmische Ruinen daran, dass in dieser Stadt einmal die R├Âmer lebten, arbeiteten und – wie hier – Tempel f├╝r die Ewigkeit errichteten. Nun sind zwar keine R├Âmer mehr da, aber die ├ťberreste der Tempel stehen noch herum. Dabei sahen mir – ehrlich gesagt – die S├Ąulen ein wenig sehr neu aus. Vielleicht hat jemand doch einen Nachbau gewagt, einfach weil’s h├╝bscher ist.

Diese kleine Tempelanlage sch├╝tzte ein Glaszaun vor dem Betreten: So konnte zwar Mensch nicht seine modernen Fu├čspuren zwischen die alten Steine setzen, doch den Samtpfoten blieb genug Platz, sich zwischen und unter den Glasplatten hindurchzuzw├Ąngeln. Sind sie doch bedeutend schlanker, als gut gen├Ąhrte Wohlstandskatzen. Trotzdem ging es den K├Ątzchen, die ich sah, nicht schlecht: Sie hatten ausreichend Futter.

Cordoba.

Cordoba. Stra├čenkater.

Ein schlanker Stra├čenkater kam des Wegs. Sie sind recht scheu und vorsichtig, die spanischen Katzen. Wie sie auf spanisch gerufen werden, wei├č ich nicht. Ich habe nur festgestellt: auf miez-miez h├Âren sie nicht. Da zuckte noch nicht einmal eine Ohrenspitze.

Cordoba.

Cordoba. Stra├čenkatzen.

Hinter der Scheibe lag gen├╝gend Trockenfutter f├╝r alle, sowohl f├╝r die beiden kleinen K├Ątzchen, als auch f├╝r das Katertier. Die kleine Graue h├Ątte ich am liebsten eingepackt, so s├╝├č war das Tierchen. Da das nicht ging, habe ich wenigstens ein Foto gemacht.

alles_fuer_die_katz_logo_160x160Wer sich gerne am Projekt ÔÇťAlles f├╝r die KatzÔÇŁ beteiligen m├Âchte, kann das an jedem 1. und 15. des Monats machen. Einfach den eigenen Beitrag im Kommentar verlinken: Und schon freuen sich alle Katzenfans ├╝ber sch├Âne Bilder. Das von Kerstin gestaltete Logo darf sich auch jeder mitnehmen und verwenden, der bei ÔÇťAlles f├╝r die KatzÔÇŁ dabei ist.

 

Vom Himmel hoch auf den harten Boden der Realit├Ąt

Tja. Repr├Ąsentative M├Âbel sind nicht immer solide M├Âbel. Manchmal sehen sie auch nur so aus, sind sch├Âne H├╝llen ohne viel Substanz. In diesem Fall war es das Bett des Mitreisenden, das sich ohne l├Ąnger Vorank├╝ndigung einfach zu einer ├änderung seines Daseins entschloss, und den Lattenrost samt Matratze und Mitreisenden schn├Âde auf den Boden des Zimmers fallen lie├č.

Cordoba

Cordoba. Das Bett.

Zur Ehrenrettung des Bettes ist zu sagen: Es war wirklich tapfer. Aber vier┬ázentimeterd├╝nne Bretter, die den Rahmen bildeten, trugen sowohl Lattenrost, als auch Matratze auf vier kleinen Holzkl├Âtzchen, eines in jeder Ecke, die jeweils mit drei kleinen N├Ągelchen im Brett befestigt waren. Dass die N├Ągelchen irgendwann einfach aus dem Holz rutschten, das erforderte noch nicht einmal viel Gewicht, sondern war eher der immer wieder erneuten Belastung geschuldet, so im Laufe der Zeit.

Jetzt war die Beichte f├Ąllig. Der Mitreisende nahm das Kl├Âtzchen in die Hand und wagte tapfer den Gang in das Wohnzimmer, vor den Sessel der Vermieterin. Diese kam denn zur Inspektion, nun stand sie, die Arme ├╝ber der Brust verschr├Ąnkt, immer noch im gleichen gelben Kittel, in dem sie uns begr├╝├čt hatte, sagte immer wieder den gleichen spanischen Satz, den weder ich noch der Mitreisende verstanden, schaute mit einem Gesichtsausdruck, den ich zwischen vorwurfsvoll und verzweifelt verorten w├╝rde. Aber schlussendlich wei├č ich nichts ├╝ber sie und ihre Situation, doch so ein kaputtes Bett ist nun mal eher unerfreulich. Zum Gl├╝ck f├╝r den Mitreisenden stand noch ein weiteres Bett im Zimmer f├╝r die letzte Nacht in Cordoba.

Am n├Ąchsten Morgen fuhr dann der Bus und wir gingen, w├Ąhrend die Wirtin noch fest schlief und schnarchte, fr├╝hst├╝ckten im Stra├čencafe, fanden den Busbahnhof trotz einer falsch eingeschlagenen Richtung, schlie├člich war ja gen├╝gend Zeit, vorsichtshalber. Auf den letzten Pfiff gehe ich nur dann los, wenn ich den Weg besser kenne, als meine linke Hosentasche.

Malaga.

Busfahrt von Cordoba nach Malaga.

Die drei Stunden Busfahrt von Cordoba nach Granada sa├č ich vorne auf meinem Lieblingsplatz, von dem ich nicht nur Blick nach rechts durchs Fenster, sondern auch noch Blick nach vorne hatte.

Malaga.

Busfahrt von Cordoba nach Malaga.

Der Bus fuhr immer wieder von der Autobahn ab, und irgendwelche Orte an, es stiegen weitere Mitfahrer zu und ich konnte einfach kilometerweite Olivenplantagen und die Berge begucken, auch wenn der Mitfahrer immer mal versucht hat, mit mir zu reden. Es ging ├╝ber den Guadalmedina, dessen Flussbett unter der Stra├če m├Ąanderte, immer wieder von Schildern angek├╝ndigt – aber da war kein Wasser, da waren nur trockene Steine zu sehen.

Malaga.

Busfahrt von Cordoba nach Malaga.

Die Unterkunft in Granada war nicht weit vom Bahnhof entfernt, wir kamen ein wenig zu fr├╝h. Das Zimmer: Ein Traum f├╝r, ja f├╝r wen? W├Ąnde in hellem Lila, Vorh├Ąnge in Schwarz und ein dunkler Marmorboden. Der Deckenventilator reicht fast bis an die W├Ąnde und ist in Natograu, der Spiegelschrank sorgt daf├╝r, dass das Zimmer wenigstens optisch ein wenig gr├Â├čer ist. Der Mitreisende hat netterweise die Bettseite ├╝bernommen, f├╝r die er an der Wand und unter den Regalbrettern entlangschleichen muss. Mal sehen, auf wie viele Blessuren er in dieser Woche kommt. Das Sch├Ânste ist aber, das wir auch in dieser Wohnung nicht alleine sind. Das wollten wir ja auch so, reisen und Kontakt zu Einheimischen bekommen. Hier wohnt also ein sehr dicker junger Spanier in einem Zimmer, voll mit Pappschachteln und einem gro├čen Computer, der entweder spielt oder auf Russisch skypt. In den zwei Stunden, die ich mich hier erholt habe, war er schon f├╝nf Mal in der K├╝che. Das wird spannend. Ich werde weiter berichten…

 

12 Bilder vom 12. August

Der letzte Tag in Cordoba. Die Aussicht ist immer noch genauso bl├Âd, wie am ersten Tag. Jeden Morgen fangen die Bauarbeiter p├╝nktlich an, den Innenhof weiter zu verputzen, machen dabei Krach, logisch. Wecker ist unn├Âtig. Aber ich bin ja nicht hier, um den ganzen Tag zu verschlafen.

Cordoba.

Cordoba. Aussicht.

Erst mal fr├╝hst├╝cken. Das gibt es ganz bequem drau├čen, im Freien. Heute im Savoy. Das ist ein kleines Stra├čencafe, wie es hier so viele gibt. In denen sitzen keine Touristen, sondern Spanier. Kaum komme ich zum zweiten Mal an einem dieser Cafes vorbei, sehe ich, dass immer die gleichen Menschen miteinander sitzen, reden, fr├╝hst├╝cken.

Cordoba.

Cordoba.

Ein paar Meter weiter ist schon das n├Ąchste kleine Cafe, an der n├Ąchsten Stra├čenecke. Autos fahren vorbei, ab und an kommt jemand, der eine Kiste mit Orangen oder Feigen hat und diese verkaufen m├Âchte. Innen stehen Gl├Ąser mit einer Wasserkaraffe auf einem Tablett, wer mag, geht einfach rein, gie├čt sich Wasser ein und nimmt das mit nach drau├čen, zum Kaffee.

Cordoba.

Cordoba.

Es ist preiswert, hier zu fr├╝hst├╝cken, und obwohl die St├╝hle und Tische direkt am Stra├čenrand sind, kann ich sagen: Es hat mich nicht gest├Ârt. Es ist unglaublich ruhig, alle sind gelassen und reden miteinander. Kaum jemand guckt auf sein Handy.

Cordoba.

Cordoba.

Das war mal eine r├Âmische Stra├če, ein winziger Teil der Via Augusta, Verbindung von Rom nach Cadiz. Oben hinter dem Gel├Ąnder f├╝hrt jetzt eine vierspurige und relativ dicht befahrene neue Stra├če entlang. Die R├Âmer waren sicherlich davon ├╝berzeugt, dass ihr Reich ewig sei. Heute sind sie hier Geschichte. Was wird in 2000 Jahren von uns bleiben?

Cordoba.

Cordoba.

Ausverkauf in der Innenstadt. Schuhe: Plateausohlen und Abs├Ątze. Mit denen w├╝rde ich noch nicht einmal zehn Meter auf normalem Parkett unfallfrei ├╝berstehen. Angucken geht. Da passiert schlie├člich nichts.

Cordoba.

Cordoba.

Bei meiner Ankunft in Cordoba, am ersten Tag also, hatte ich mich noch gefragt, wie wohl die Blumen in den T├Âpfen gegossen werden. Heute, am letzten Tag, sehe ich des R├Ątsels L├Âsung: An einer langen Stange ist einfach ein Blechd├Âschen, vielleicht waren mal Ravioli drin oder Bohnen, damit bekommen die Bl├╝mchen ihre t├Ągliche Ration Wasser.

Cordoba.

Cordoba.

Von diesen Innenh├Âfen bin ich ja immer noch ganz begeistert. Kaum steht irgendwo eine T├╝r offen, stecke ich meine Nase hinein. Ich hab ja grade auch nichts besseres zu tun.

Cordoba.

Cordoba.

Hier ist die gleiche Mauer, nur von einer anderen Seite. Selbst als ich in einen Innenhof guckte, in dem gerade renoviert wurde, wiesen mich die Bauarbeiter nur l├Ąchelnd darauf hin, dass der Eintritt hier nicht erw├╝nscht sei. Der Ton macht die Musik…

Jetzt packe ich erstmal meinen Koffer, das wird ein Weilchen dauern. Wenn es dunkel ist, gehe ich noch einmal raus, dann gibt es die restlichen vier Bilder f├╝r heute.

Cordoba.

Cordoba: Sangria.

Vor der Sangria gab es noch: Schweineb├Ąckchen, frittierte Auberginen, Hackkl├Â├čchen und Taijine mit H├╝hnchen. Jetzt bin ich kugelrund.

Cordoba.

Cordoba.

Ein Blick auf die n├Ąchtlich erleuchtete Mezquita mit Kathedrale von der alten Br├╝cke aus, die von den R├Âmern erbaut wurde.

Cordoba.

Cordoba.

Tor der Mezquita.

Cordoba.

Cordoba. Turm der Mezquita.

Turm der Mezquita. Tsch├╝├č, Cordoba. Morgen geht es weiter. Ob wir uns noch einmal wiedersehen? Ich glaube nicht. Es gibt noch so viel anderes zu sehen…

 

 

Die Mu├če auf Reisen

Inzwischen habe ich mir eigentlich alles in Cordoba angeguckt, was es so zu sehen gibt. Gut, ich k├Ânnte mir noch das Arch├Ąologische Museum angucken, wo es bestimmt Reste aus l├Ąngst vergangener Zeit zu bestaunen gibt. Aber es ist irgendwann auch einmal gut damit. Ich muss nicht mehr jeden Tag durchplanen, Dinge machen, wichtige Bauwerke angucken und davon Fotos machen. Alles ist schon getan. Jetzt bleibt: Faulenzen, mich im Nichtstun ├╝ben, einfach durch Stra├čen schlendern, die nicht im Reisef├╝hrer erw├Ąhnt sind, um Ecken biegen, in denen es nichts zu sehen gibt und tr├Âdeln. Erst ├╝bermorgen geht es weiter nach Malaga, die Zeit bis dahin l├Ąsst sich weder abk├╝rzen, noch beschleunigen. Langsam brauche ich keinen Stadtplan mehr, und finde trotzdem zum Quartier zur├╝ck, auch wenn es immer noch auf Umwegen geht. Ich muss ja nirgendwo p├╝nktlich erscheinen, ich habe es nicht eilig, ich kann mich einfach treiben lassen.

Was mir hier gef├Ąllt, ist die Ruhe, die hier herrscht: Autofahrer warten einfach ab, bis die Fu├čg├Ąnger die Stra├če ├╝berquert haben, Radfahrer fahren auf dem B├╝rgersteig und umkurven ganz gelassen s├Ąmtliche Passanten und Cafehausst├╝hle, selbst der Presslufthammer der Bauarbeiter scheint hier einen ruhigeren Takt zu schlagen.

Was mir gef├Ąllt, ist das morgendliche Fr├╝hst├╝ck, das wir inzwischen nicht mehr in der Unterkunft verputzen, sondern in einem der kleinen Stra├čencafes. Dort gibt es Kaffee mit Milch, getoastete Baguettes, wahlweise Oliven├Âl, Margarine oder Butter, Marmelade, Tomaten, was wei├č ich. Das h├Ârt sich alles so gro├čartig an, ist aber ganz simpel, fast wie am heimischen K├╝chentisch: Da kommt die Margarinepackung einfach auf den Tisch, oder die ├ľlflasche, zwischen dem getoasteten Wei├čbrot liegt schn├Âde der Rest. Kein Salatblatt als Deko, ganz einfach und frugal. Und nebenan sitzen spanische Frauen, schnattern und unterhalten sich, dass es eine wahre Pracht und Freude ist, auch wenn ich kein Wort davon verstehe.

Cordoba.

Cordoba. Graffiti.

Was mir nicht so gef├Ąllt, sind die Bettler, auch wenn sie in den meisten F├Ąllen still und unauff├Ąllig sind. Gestern legte einer auf jeden Tisch ein kleines Zettelchen und sammelte es hinterher einfach wieder ein, mal mit und mal ohne Spende. Heute mittag spielte ein Mann neben dem Lokal Lieder aus den 60er Jahren auf seiner Konzertgitarre, wirklich gekonnt und wundersch├Ân, hinterher ging er mit einer Keksdose von Tisch zu Tisch und bedankte sich auch bei denen, die ihm nichts gaben. M├╝ssen wirklich in unserem reichen Europa Menschen bettelnd durch die Stra├čen ziehen? Wir haben genug, jeder hat genug. Wer aufh├Ârt, st├Ąndig „meins“ zu sagen, kann anfangen, den Fremden als Nachbarn willkommen zu hei├čen.

W├Ąhrend wir in Sevilla ein Haus (fast) f├╝r uns alleine hatten, einfach weil im August weniger Touristen in Spanien sind, schlafen wir in Cordoba in einer Wohnung. Dabei schien das f├╝r eine kurze Zeit nicht sicher, die Vermieterin antwortete zun├Ąchst nicht auf Mails, legte bei einem Telefonat einfach auf und nahm hinterher nicht mehr ab. Irgendwie klappte die Verst├Ąndigung dann doch, wir erfuhren Hausnummer, Etage und Wohnung.

Ein gro├čer Wohnblock, gutb├╝rgerlich w├╝rde ich ihn nennen. Sozialer Wohnungsbau sieht anders aus, hat weder einen in Marmor gefasstem gro├čz├╝gigen Eingangsbereich, noch einen Portier, w├╝rde ich sagen. Die Wohnungst├╝r dunkel, gediegene Kassettent├╝r, eine ├Ąltere Frau ├Âffnet, l├Ąchelt und bittet herein, den langen Gang entlang, bis in ihr Wohnzimmer, an lauter kleinen Tischchen und Schr├Ąnkchen vorbei, auf denen Fotografien stehen. Die M├Âbel gediegene Eleganz, nicht mehr ganz modern, aber sehr gepflegt und gut. Unauff├Ąllig vor dem Fenster ein Bett, das Bett, in dem sie schl├Ąft, wie sich sp├Ąter zeigte, das einzige Zimmer, das sie – von f├╝nf Zimmern – augenscheinlich noch selbst bewohnt. Alle anderen sind als ├ťbernachtungsm├Âglichkeiten f├╝r G├Ąste wie uns hergerichtet und mit Betten ausgestattet.

„Setzen Sie sich“, sagt sie, auf Spanisch, ich verstehe es dank der universellen Handbewegung, die sie dazu macht. Auf dem Wohnzimmertisch der Laptop erm├Âglicht mit dem Translator ein wenig Verst├Ąndigung. Sie tippt „Willkommen“ ein, langsam und mit zwei Fingern, spricht jeden Buchstaben mit. Wir fragen nach K├╝che, Kaffee, K├╝hlschrank, es dauert, weil der Computer lange braucht und nicht immer will. Sie zeigt uns unsere ├ťbernachtungsst├Ątte, das Bad, die K├╝che, die Schl├╝ssel, erkl├Ąrt etwas, das wir doch nicht ganz verstehen: Als wir unten aus dem Haus wollen, passt kein Schl├╝ssel davon ins Schloss. Erst als jemand kommt – und ebenfalls hinausgeht, sehen wir, dass es dazu einen Schalter hoch oben an der T├╝r gibt, der den Riegel entsperrt. Diese Schalter kannte ich bisher nur aus dem Kindergarten. Der flache Plastikstecker ├Âffnet die T├╝r dann tats├Ąchlich auch wieder von au├čen, so dass wir beruhigt eine erste Runde durch die unbekannte Stadt drehen.

Warum sie sich so bescheiden muss, warum sie Zimmer an Reisende vermietet, die sie nicht verstehen kann, mit denen sie sich nicht unterhalten kann, ich wei├č es nicht. Sicher ist: Die Wohnung ist gro├č, klimatisiert, die M├Âbel sind b├╝rgerlich-feudal, es gibt gro├če Gem├Ąlde und auf einem ist sie selbst zu sehen, als junge Frau, datiert mit 1974. Wir sehen sie kaum, sie sitzt meistens in ihrem Wohnzimmer, schaut fern, oder auf dem Balkon davor und raucht.

Gegens├Ątze in Cordoba

Cordoba.

Cordoba.

Cordoba.

Cordoba.

 

Gegens├Ątze:

Zwischen den h├╝bsch begr├╝nten Innenh├Âfen in der historischen Altstadt und den Betonbauten im Rest der Stadt.

Zwischen den Tapas f├╝r die Touristen, die einzeln mit bis zu 4 Euro bezahlt werden m├╝ssen und den Tapas der Einheimischen, die es gratis zum Getr├Ąnk dazu gibt.

Zwischen den spanisch gestylten Cafes und Restaurants in der historischen Altstadt f├╝r die Touristen und den Cafes, die ihre St├╝hle und Tische auf den B├╝rgersteig neben der vierspurigen Autostra├če stellen und in denen die Spanier sitzen.

Hier sind gut drei├čig Prozent der Menschen arbeitslos, aber ausgerechnet vor unserem Fenster wird die Fassade frisch verputzt.

Wenn hier etwas geht, dann scheinen es die Touristen zu sein, die das Weltkulturerbe besichtigen, doch die meisten Kellner und Verk├Ąufer sprechen nur Spanisch und vielleicht noch ein kleines bisschen Englisch. Auch die Frau, bei der wir ├╝bernachten, spricht nur Spanisch. Leider. So k├Ânnen wir uns nicht unterhalten, nur anl├Ącheln und uns einen guten Tag w├╝nschen. Der Rest bleibt meiner Phantasie ├╝berlassen – und dar├╝ber erz├Ąhle ich ein anderes Mal.

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Das ist mein Beitrag f├╝r August, f├╝r das Black&White Fotoprojekt von Czoczo, der Klick auf das Logo f├╝hrt direkt zu den anderen schwarz-wei├čen Bildern.

Touristen in Cordoba

Ach, was w├Ąre das langweilig, ohne all die Touristen, die hier ebenfalls durch Cordobas enge Stra├čen ziehen, ewig auf der Suche nach einem Schn├Ąppchen, nach einem g├╝nstigen Imbiss, nach dem optimalen Platz f├╝r das ultimative Selfie. Da der Alcazar von Cordoba nicht so gro├č ist, wie der von Sevilla, ging es auf den Wendeltreppen, die hoch in den Turm und wieder herunter f├╝hrten, bei Gegenverkehr entsprechend eng zu. Ein wenig Geduld half hier weiter, ich wartete und konnte auch beim Runtergehen die Au├čenspur benutzen, die mir gen├╝gend Trittbreite f├╝r die F├╝├če bot. So ganz schwindelfrei bin ich n├Ąmlich nicht.

Cordoba.

Alcazar in Cordoba.

Sie standen auf des Daches Zinnen, und schauten mit vergn├╝gten Sinnen auf Cordobas gr├╝nen Garten hin: „Das will ich mit den Freunden teilen“, knipst jeder, und er muss sich eilen: „Schaut doch alle, wo ich bin!“, so frei nach Schiller gedichtet.

Ja, diese Ecke auf dem Turm war ein beliebter Ort. Doch es gab noch mehr davon, an denen sich alles irgendwie knubbelte.

Cordoba

Cordoba, Garten des Alcazar.

Einer davon war ein Brunnen: Jeder, der vorbeilief, hielt mit seiner Hand einen der kleinen Wasserspeier zu, war er – oder sie – erwachsen, wischte er sich mit der nassen Hand rund um den Nacken, diesen zu k├╝hlen, war es ein Kind, spritzte es die Begleitpersonen nass. Rund um diesen Brunnen sa├čen f├╝r eine Weile f├╝nf junge M├Ąnner, sie unterhielten sich auf spanisch, ich verstand also kein Wort. Einer von ihnen hielt keine zwei Sekunden still, er zuppelte an seinen Hosen, r├╝ckte die Unterhosen gerade, strich mit den H├Ąnden durch die Haare, fingerte an den Barthaaren – nein, er w├Ąchst nicht schneller, wenn jemand daran zieht – popelte kurz in der Nase und zuppelte wieder an der Hose herum. Dabei schw├Ątzte er die ganze Zeit auf die anderen ein.

Weiter unten im Park sa├č ich auf einer sch├Ânen Bank unter Orangenb├Ąumen, mit Blick auf das Ende der Bassins. Auch hier war es wieder ein sehr vergn├╝glicher Film, vor allen Dingen, wenn die Frauen die Fotos der M├Ąnner kritisch be├Ąugten, um sie anschlie├čend selbst noch einmal zu machen.

Cordoba.

Cordoba. Garten des Alcazar.

Der Blick von hier reicht ├╝ber die Wasserspiele bis hin zum Palast. So etwa:

Cordoba.

Cordoba. Garten des Alcazar.

Nein, ohne Menschen ist diese Szene nicht zu haben. Aber warum auch nicht? Ich fand es sehr vergn├╝glich, habe schlie├člich gen├╝gend Zeit. Leider kam kurz nach zwei der W├Ąchter und scheuchte alle Touristen aus dem Park und dem Palast, damit ab halb drei alles geschlossen werden kann.

Cordoba.

Cordoba. Innenstadt.

Ein Selfie kann ich auch, wie ihr hier sehen k├Ânnt, als ultimativen Beweis daf├╝r, dass ich wirklich hier war.

Eine Messe in der Kathedrale von Cordoba

Wer jetzt denkt: Huch, das hei├čt doch Mezquita, hat auch Recht. Aber die Messe war heute morgen denn doch in der Kathedrale, einst mitten in die Moschee hineingebaut und diese bei weitem ├╝berragend. Man g├Ânnt sich ja sonst nichts. Oder vielmehr: Man wollte zeigen, was man hat und kann. Dabei waren wohl die Einwohner, der Stadtrat, ├╝berhaupt alle dagegen, dass mitten in die Mezquita eine Kathedrale erbaut werden sollte, doch der Klerus hat sich mit dem K├Ânig verb├╝ndet, der hat es angeordnet – und der Legende nach hinterher bedauert. Was der K├Ânig damals sagte, war Gesetz und wurde so gemacht. Keine Demokratie, keine Abstimmung und auch keine Mitbestimmung. War das Leben damit einfacher? Wahrscheinlich nicht.

Cordoba

Mezquita von Cordoba.

Um diese fr├╝he Uhrzeit nutzten viele Touristen die Gunst des freien Eintritts, sie wurden allerdings alle kurz vor Beginn der Messe gnadenlos von den uniformierten W├Ąchtern hinausgescheucht. Wir sollten auch gehen, fragten aber nach der Kirche und bekamen freien Zutritt, die rote Kordel war extra an zwei Stellen daf├╝r entfernt. Ich verstehe zwar kein Wort Spanisch, doch der Ablauf ist immer gleich, das Gemurmel ├Ąhnlich, den Friedensgruss gibt es ebenfalls, genauso wie die Wandlung und anschlie├čende Kommunion und Segnung.

Cordoba.

Mezquita von Cordoba.

Der erste Eindruck beim Betreten der Mezquita, der ehemaligen Moschee, die immer noch eine der gr├Â├čten in der Welt ist, war unbeschreiblich. Mir f├Ąllt einfach kein Vergleich ein. Der Raum ist eher niedrig, nichts zum Auf-die-Knie-fallen, zum Kopf-in-den-Nacken-legen. Aus dem glei├čend hellen Sonnenlicht geht es in ein Halbdunkel, das durch seine Wiederholungen hypnotisiert: S├Ąule an S├Ąule verliert sich in einer Tiefe, die nicht zu ├╝berblicken ist, ziegelrot wechselt mit kalkwei├č, dar├╝ber die doppelten Reihen der Hufeisenbogen, die so hei├čen, weil sie so rund wie Hufeisen sind. W├Ąhrend Kirchen und Kathedralen in die H├Âhe streben, um Gott so nahe wie m├Âglich zu sein, verliere ich mich in den Schatten wie in den Tiefen der Seele.

Cordoba.

Kathedrale in Cordoba.

Innen wird es heller: Hier wurden einfach eine ganze Menge S├Ąulen entfernt – und eine Kirche hineingebaut: Die Kathedrale von Cordoba. Da sie die D├Ącher der urspr├╝nglichen Moschee weit ├╝berragt, f├Ąllt durch die Lichtgaden viel Helligkeit in den Raum, l├Ąsst den wei├čen Marmor strahlen, bringt das Gold zum Leuchten.

Nach dem schlichten, wei├č-roten Bogenmeer wirkt diese Pracht wie ein Disneyland inmitten and├Ąchtiger Stille. Wer ist hier der Barbar, der laute Marktschreier, der es nicht lassen kann, der wie ein Zweij├Ąhriger auftrumpft und „Meiner ist gr├Â├čer, als deiner!“ br├╝llt?

Cordoba.

R├Âmisches Mosaik unter Moschee und Kathedrale.

Und ├╝berhaupt: Schon die S├Ąulen, die von den Erbauern der Moschee benutzt wurden, sind Recycling pur: Sie standen in r├Âmischen Tempeln, waren gewisserma├čen ├╝brig, wurden nicht mehr gebraucht. Unten drunter sind Mosaiken. ├ťberhaupt war ├╝berall schon irgendjemand da. Wer da denkt: Das muss alles so erhalten bleiben, das ist genau so gut, wie es jetzt ist, der verkennt den Wandel, dem die Dinge eben auch unterliegen.

Jetzt ist hier zwar noch eine Kathedrale drin, doch als Messe war, kam gerade eine Handvoll alter M├╝tterchen. Das war’s im katholischen Spanien.

Cordoba.

Ein ├Ąlterer Kirchenbau in der Mezquita von Cordoba.

Statt dessen schn├Âder Mammon und zahlende Besucher, auch die Mosleme w├╝rden gerne einen Teil des Eintritts bekommen, den die Kirche daf├╝r erh├Ąlt, dass sie das Geb├Ąude einfach besitzt. Die Menschen gehen drin herum, suchen nach sch├Ânen Standorten, fotografieren, ein Jugendlicher mosert, ob das jetzt alles gewesen sei f├╝r seine acht Euro, Weltkulturerbe eben.

Cordoba

Mezquita von Cordoba.

Drau├čen steppt der B├Ąr, reiht sich Andenkenladen an Kunsthandwerkerladen an echt spanische Restaurants, die Preise dreimal so hoch wie au├čerhalb der Innenstadt. Dort gab es normales Bier, Wein, zu knapp zwei Euro ein Glas, dazu jeweils ein Tapa. Gratis. Hier essen auch die Spanier.

Cordoba.

Mezquita in Cordoba.

Kleine Dinge in Cordoba und: Was ist in meinem Koffer?

Heute soll der hei├česte Tag werden, sagt die freundliche Wirtin in Cordoba und weist darauf hin, dass es wichtig sei, gen├╝gend zu trinken. Irgendwie f├╝hlt es sich an, als sei alles langsamer, der Fluss quirlt sich langsam durch sein Bett, die Forellen an der r├Âmischen Br├╝cke bewegen sich ebenfalls nur so viel, dass sie nicht abgetrieben werden und die Menschen bewegen sich auch irgendwie tr├Ąge. Ein richtig hei├čer Tag l├Ąsst sich gut im Gr├╝nen verbringen, doch in der Stadt selbst gibt es nicht so viel davon. Deswegen f├Ąllt die Wahl auf den botanischen Garten. Und siehe da, kaum ist es drau├čen richtig hei├č, sind sogar die Gew├Ąchsh├Ąuser k├╝hler. Das liegt vermutlich daran, dass hier Wasser verspr├╝ht wird, damit es h├╝bsch feucht ist.

Cordoba

Cordoba: Grille auf dem Fu├čweg.

Auf dem Weg erschreckt mich eine gro├če Grille, die direkt vor mir davonhupft. W├Ąre ich sonst auf sie getreten? Ich wei├č es nicht, so aufmerksam war ich nicht. Aber dann war ich wach. Sie flog noch zweimal ein kleines St├╝ck weiter, bis sie so lange sitzenblieb, dass ich sie fotografieren konnte.

Bei anderen Tieren war ich nicht schnell genug. Wie zum Beispiel da:

Cordoba

Gecko im botanischen Garten von Cordoba.

Der kam nur nicht weiter, sonst w├Ąre er vermutlich ganz verschwunden.

Cordoba.

Cordoba: Vogel im Abflug.

Der war auch schnell weg. Und ich zu langsam.

Cordoba.

Feige in Cordoba.

Daf├╝r plumpste vor mit die reife Feige vom Baum und blieb liegen.

Ich sags ja, es ist einfach nur hei├č. Da eine ganze Woche Cordoba vor uns liegt, bleibt f├╝r s├Ąmtliche Sehensw├╝rdigkeiten noch ausreichend Zeit. Da darf ein bisschen tr├Âdeln sein.

Da Sabine in ihrem Blog danach gefragt hat, was so alles in den Koffer gepackt wird, habe ich – neben dem ├╝blichen Ged├Âns – drei Dinge, die ich zwar immer und jedesmal unverbesserlich einpacke, aber eigentlich nie benutze. Aber ich k├Ânnte sie benutzen, wenn ich denn wollte. Und wenn ich sie nicht dabei h├Ątte, br├Ąuchte ich sie wahrscheinlich so unbedingt, dass ich sie mir neu kaufen m├╝sste:

– Mein Stativ f├╝r die Kamera. Gro├č genug, dass ich es nur schr├Ąg in den Koffer legen kann. Und dann die Sachen drumherum stopfen muss. ├ähm. Ja. Brauche ich unbedingt, wenn ich nachts beleuchtete Aufnahmen von irgendwelchen Sehensw├╝rdigkeiten machen will.

– Mein Teleobjektiv: Ebenfalls gro├č, ich muss darauf achten, dass es in der Koffermitte verpackt wird, damit nichts passiert, wenn der Koffer mal herunterf├Ąllt oder unsanft behandelt wird. Brauche ich unbedingt, wenn ich die goldene Kugel auf der Kirchturmspitze in ganz nah fotografieren will. Logisch.

– Meine Maltasche. Gut, die ist nicht ganz so gro├č. Da ist nur ein Skizzenblock drin, DIN A5, ein kleiner Aquarellmalblock, der Aquarellmalkasten, die Aquarellstifte, ein paar Bleistifte. Ich stelle mir jedesmal vor, wie sch├Ân es w├Ąre, wenn ich im Urlaub so viel Zeit h├Ątte, um mich einfach hinzusetzen und zu malen. Ja. Meistens kritzele ich schnell mit dem Fineliner eine Skizze in mein Tagebuch, das wars.

Ankunft in Cordoba

Sorry an alle, die heute ├╝ber 12 vom 12. hier gelandet sind. Der Hitze war es geschuldet, dass dieser Beitrag irrt├╝mlich verlinkt wurde… der n├Ąchste in der Liste von mir, der ist der Richtige…

Es hat nur wenig l├Ąnger als eine Stunde gedauert, bis der Zug von Sevilla in Cordoba ankam. Unterwegs war alles eben, jedes Fleckchen Erde schien mit Orangenb├Ąumen bepflanzt oder es wuchs Mais oder Weizen. Nur wenig blieb ungenutzt. Das Konzept Landschaft scheint es hier in Andalusien, wenigstens entlang der Bahnlinie Sevilla-Cordoba, nicht zu geben. Gut, bei Temperaturen von gut 40 Grad im Schatten wandert niemand, schon klar. Aber so hei├č ist es doch nicht das ganze Jahr ├╝ber.

Nein, da war nichts. Kein Wald, kein Strauch, kein das-Wandern-ist-des-M├╝llers-Lust. Statt dessen Grau, braun, gelb, gr├╝n, alles eben bis zum Horizont. In dieser Landschaft w├╝rde ich ganz freiwillig zum Stubenhocker.

Auf dem Weg vom Bahnhof zur Unterkunft pr├Ąsentierte sich die Stadt sehr st├Ądtisch: Mehrst├Âckige, moderne Bauten, breite Stra├čen, viel Verkehr, Ampeln, Busse. Die Altstadt dagegen wirkt fast d├Ârflich: Hier stehen niedrige H├Ąuser, die Gassen sind schmal und relativ gerade, die Fassaden grellwei├č get├╝ncht und blau angemalte Blument├Âpfe rahmen die Eing├Ąnge. Immer, wenn ich aus der klimatisierten K├╝hle der Innenr├Ąume nach au├čen komme, ist mir, als tauche ich in eine sch├Âne, warme Badewanne ein. W├Ąhrend aber der Kopf normalerweise nicht in das Badewasser taucht, ist hier die hei├če Luft ├╝berall. Der Schwei├č rinnt den R├╝cken hinunter, und wenn ich mich auf einer Parkbank niederlasse, die ebenfalls von der Sonne aufgeheizt ist, bekommt der Begriff „hei├čes H├Âschen“ eine ganz andere Bedeutung.

Cordoba

Cordoba. Der Orangenhof vor der Kathedrale.

Aber es gibt auch Gr├╝nzeug in der Stadt: Vor der Kathedrale ist noch der Innenhof, mit Orangenb├Ąumen drin. Hier war schon der Orangenhof, als die Kathedrale noch Moschee war. Und davor eine andere Kirche und noch fr├╝her ein Tempel der R├Âmer.

Cordoba.

Cordoba: Dazu sind die Gitter vor den Fenstern gut.

Au├čerdem dachte ich bisher, dass die Gitter vor den Fenstern vor Einbrechern sch├╝tzen sollten. Weit gefehlt. Sie sorgen daf├╝r, dass die Blument├Âpfe nicht herunterfallen. Hier w├Ąren die Comedian Harmonists nicht auf die Idee gekommen, dass ihr kleiner gr├╝ner Kaktus einfach auf die Stra├če f├Ąllt, so dass sich der Passant beschwert.

Cordoba

Cordoba. Blumen an den Hausw├Ąnden.

Es w├╝rde mich mal interessieren, wie die ihre T├Âpfchen gie├čen. Bei mir w├╝rde das Gie├čwasser n├Ąmlich ├╝ber die ganze Fassade nach unten kleckern. Vielleicht sehe ich mal jemandem zuf├Ąllig dabei zu, wer wei├č.

Cordoba

Cordoba.