Alles für die Katz #27

Das Bild von Miep, wie sie vom Teller nascht, erinnerte die Lieblingshausziege daran, dass sie auch mal ein Foto von einem Kater gemacht hat. Und nicht nur vom Kater, sondern auch von der Maus, die vor dem Haus lag – und von diesem zwar ermordet, aber als Futter verschmäht wurde. Wer also zartbesaitet ist, und kein Bild von toter Maus sehen mag, hat hier die Chance, rechtzeitig zu entfliehen, die Augen zu schließen, den Blog zu ignorieren, was auch immer. Hmm. Das Bild hätte ich gerne hochgeladen, mir scheint aber, als gäbe es eine Zensur. Jedenfalls funktioniert es nicht: Ich kann also das Bild mit toter Maus nicht zeigen. Nun denn. Hier also die Katz:

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Wer sich gerne am Projekt “Alles für die Katz” beteiligen möchte, kann das an jedem 1. und 15. des Monats machen. Einfach den eigenen Beitrag im Kommentar verlinken: Und schon freuen sich alle Katzenfans über schöne Bilder. Das von Kerstin gestaltete Logo darf sich auch jeder mitnehmen und verwenden, der bei “Alles für die Katz” dabei ist.

Alles für die Katz #25

Ich wünsche allen Lesern und Katzenfreunden ein wunderbares Neues Jahr, das noch so still im Nebel vor uns liegt und so viele Möglichkeiten bietet. Nutzt sie, seid nett zueinander, zu euch und zu anderen. Es wird freundlich und hell. Achtet auf euch, doch nehmt euch nicht zu wichtig. Seid einfach einverstanden mit dem, was sich euch bietet.

Doch, auch in diesem Jahr mache ich mit „Alles für die Katz“ weiter. Wer also mag, kann weiterhin Katzenbilder knipsen und sich an der Aktion beteiligen. Schöne Katzenbilder kann man irgendwie nie genug haben. Das sagt sich selbst die Lieblinghausziege, die sich jedes Jahr aufs Neue auf ihren Katzen-Postkartenkalender freut, auf dem jede Woche eine Katz ist.

Dicht bei Münsterschwarzach liegt Sommerach. Dort gibt es eine Weinlage, die Katzenkopf genannt wird. Wir haben zwar eifrig die umliegenden Hügel beguckt, doch nichts gefunden, was einem Katzenkopf ähneln könnte. Aber vielleicht haben wir noch nicht gut genug geguckt. Der Hinweis war jedoch eindeutig:

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Camping Katzenkopf.

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Wer klaut hier die Trauben?

Im Sommer wollen wir dort mal mit den Fahrrädern unterwegs sein, mal sehen, ob das was wird.

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Alles für die Katz #20

Unsere Hauskatzen sind Einwanderer, die ursprünglich aus Afrika stammen und sich bereits im alten Ägypten in der Nähe der Menschen aufhielten. Als grundsätzlich soziale Wesen sind sie keine Einzelgänger, sondern lassen sich streicheln und schmusen sogar gerne mit ihrem Menschen.

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Wildkater im Wildkatzendorf Hütscheroda.

Ganz anders die Wildkatzen, die auch dann nicht zahm werden, wenn sie von Menschen aufgezogen werden. Sie sind wirklich unverträgliche Einzelgänger, die gut versteckt im Wald leben. Im Nationalpark Hainich wohnen einige von ihnen, allerdings sind sie nur sehr selten für den Menschen sichtbar. Drei Wildkater sind im Wildkatzendorf Hütschenroda untergebracht, jeder in seinem eigenen Revier. Sind sie nicht im Versteck verschwunden, wo sie gerne lange schlafen, lassen sie sich beobachten. Besonders gut geht das zur Fütterungszeit, da tigern sie manchmal ausgiebig hin und her, bis es (tote) Küken und Mäuse zu futtern gibt.

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Wildkater im Wildkatzendorf Hütscheroda.

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Wildkater im Wildkatzendorf Hütscheroda.

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Wildkater im Wildkatzendorf Hütscheroda.

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Die Tatzen auf dem Asphalt zeigen, wo es zum Katzengehege lang geht.

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Hier ist der Eingang.

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Alles für die Katz #19

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Katze mit Kind.

Ja, das war einmal Katze mit Kind. Eine Unter-der-Bettdecke-Schläferin, Früh-mit-der-Pfote-ins-Gesicht-Tatzerin, Auf-der-Heizung-Liegerin, Sich-überall-zwischen-Dränglerin.

Wir hatten sie aus dem Tierheim geholt und sie hat bei uns einige schöne Jahre verbracht. Irgendwann bekam sie Asthma. Und noch irgendwann später legte sie sich ausgerechnet in ihr Katzenklo und starb.

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Von Mäusen und Katzen

Es war einst richtig kalt im Februar, aus dem Rosenbusch wuchsen lange Eiszapfen, mit denen der Wind so lange klimperte, bis er daraus eine kleine Melodie wurde. Die Mäuse zogen in dieser Zeit mit Sack und Pack ins warme Haus, schließlich fand sich zwischen Balken und Lehm immer ein freies Plätzchen, groß genug für eine Mausewohnung. Ihre im Sommer gesammelten Vorräte ließ die Mausefamilie in der tiefgekühlten Kammer unter dem Gemüsebeet liegen, die würden sich bis zum Frühjahr halten.

Ein Käsestück, das den Weg in den Kühlschrank vergessen hatte, verschwand plötzlich krümellos. Eine Praline in der offenen Packung bekam kleine Riefen, Mausezähnchenspuren. Die Nager im Haus verrieten damit ihre Anwesenheit. Wozu, zum Kuckuck, patroullierten zwei große Kater durch alle Räume? Aber keiner der beiden trug stolz eine Mausebeute zum Dosenöffner, statt dessen lagen sie tagsüber dösig auf Sessel und Sofa und jagten sich abends gegenseitig aus lauter Übermut.

Draußen wurde es noch kälter, bitterkalt, so eisig, dass es den Mäusen in der Fachwerkwand noch zu kalt wurde. In der Nacht, als alles dunkel war und alles schlief, kroch das erste Mäuschen aus dem Mauseloch, suchte Wärme und fand sie auch: Unter einer Bettdecke. Dort war es tatsächlich am wärmsten, dort lag ja schon jemand, an den sich die Maus kuscheln konnte. Ich wachte auf, weil sich die Maus unter der Bettdecke keineswegs still und ruhig schlafen legte, sondern weil sie unablässig nach der besten, der wirklich besten Schlafposition suchte, dabei zappelte und strampelte.

Auf der Bettdecke lag einer der beiden Kater, so wie immer. Er riskierte zwar einen kurzen Augenblick, sah die Maus, schob sie mit der dicken Pfote ein wenig an, als sie, von mir erschreckt, sich lieber wieder in ihre eigenes Heim verkrümeln wollte. Dabei quiekte sie laut, doch der Kater ließ sie laufen. Schließlich machen wohlerzogene Kater ihr Spielzeug nicht kaputt. Wer weiß, wozu er es noch gebrauchen kann.

Am nächsten Morgen suchte ich – hausfraulich pflichtbewusst – alle Ecken des Zimmers nach dem Mauseloch ab, fand aber nichts. Der Blick unter das Bett offenbarte jedenfalls nichts aufregendes, hier waren nur die Wollmäuse zu Hause, die ich anschließend mit dem Staubsauger fing.

Den Hausmäusen legte ich jedenfalls eine fristlose Kündigung ihres Hausbesetzung in den Flur. Sollten sie nicht binnen dreier Tage ihr Sack und Pack zusammengerafft haben und wieder ausgezogen sein, würde ich die üblichen Mausevernichter aus dem Speicher kramen, die Bügelfallen. Schließlich war das zumutbar, die Elstern schwätzten bereits darüber, dass es in drei Tagen wieder wärmer werde und suchten unter dem Schnee nach Laub und kleinen Ästen. Sie wollten schließlich pünktlich mit den ersten Frühlingssonnenstrahlen ihren jährlichen Bau des Eigenheimes beginnen.

All das fiel mir ein, als ich im Landlebenblog über die Mausefallen las, als Must-haves des Landlebens.

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Ein Mausefänger?

Alles für die Katz #17

Granada.

Katzenbild in Granada.

Nur ein paar Striche sind nötig, und schon ist das Bild einer Katze da: In einer Hausnische in Granada habe ich sie schnell fotografiert, bevor sie sich verstecken konnte.

Ich freue mich richtig darauf, dass wir heute über Frankfurt bis Nürnberg fliegen, dort vom Flughafen abgeholt und nach Hause gefahren werden. Vier Wochen Spanien waren toll, aber jetzt reicht es. Ich will heim.

Es war großartig: Wir hatten in den vier Städten jeweils genügend Zeit, alles in Ruhe zu entdecken, einfach durch die Straßen zu streifen und dem weißen Kaninchen zu folgen. Das, was in den Reiseführern stand, haben wir mehr oder weniger auch gesehen, ja. Aber ich habe mir vor der Reise keine Reiseführer angeguckt. Der Mitreisende hatte für jede Stadt zwar eine Liste, was es alles an Sehenswürdigkeiten gab, da wir aber keine Eile hatten, fanden wir viele der gelisteten Dinge einfach so, stolperten gewissermaßen darüber. In der Hitze, die hier herrschte, hätte alles andere auch kaum funktioniert.

Ihr könnt Eure Katzenbeiträge gerne wie immer unten verlinken, allerdings kann ich erst dann kommentieren, wenn ich gelandet und zu Hause angekommen bin.

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Alles für die Katz #16

Heute ist es ein wenig später geworden. Das lag einfach daran, dass es gestern Abend ein Feuerwerk zu bestaunen gab. Wer mag, kann wie immer antworten, ich werde allerdings frühestens am Abend Eure Beiträge angucken können und darauf antworten. Bis dahin viel Spaß!

Cordoba.

Cordoba.

Immer wieder erinnern in Cordoba römische Ruinen daran, dass in dieser Stadt einmal die Römer lebten, arbeiteten und – wie hier – Tempel für die Ewigkeit errichteten. Nun sind zwar keine Römer mehr da, aber die Überreste der Tempel stehen noch herum. Dabei sahen mir – ehrlich gesagt – die Säulen ein wenig sehr neu aus. Vielleicht hat jemand doch einen Nachbau gewagt, einfach weil’s hübscher ist.

Diese kleine Tempelanlage schützte ein Glaszaun vor dem Betreten: So konnte zwar Mensch nicht seine modernen Fußspuren zwischen die alten Steine setzen, doch den Samtpfoten blieb genug Platz, sich zwischen und unter den Glasplatten hindurchzuzwängeln. Sind sie doch bedeutend schlanker, als gut genährte Wohlstandskatzen. Trotzdem ging es den Kätzchen, die ich sah, nicht schlecht: Sie hatten ausreichend Futter.

Cordoba.

Cordoba. Straßenkater.

Ein schlanker Straßenkater kam des Wegs. Sie sind recht scheu und vorsichtig, die spanischen Katzen. Wie sie auf spanisch gerufen werden, weiß ich nicht. Ich habe nur festgestellt: auf miez-miez hören sie nicht. Da zuckte noch nicht einmal eine Ohrenspitze.

Cordoba.

Cordoba. Straßenkatzen.

Hinter der Scheibe lag genügend Trockenfutter für alle, sowohl für die beiden kleinen Kätzchen, als auch für das Katertier. Die kleine Graue hätte ich am liebsten eingepackt, so süß war das Tierchen. Da das nicht ging, habe ich wenigstens ein Foto gemacht.

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Alles für die Katz #15

Wenn Ihr das lesen könnt, bin ich gerade unterwegs. Überhaupt unterwegs, das ist ohnehin bei diesem Beitrag das passende Stichwort: Schließlich war diese Karte unterwegs, sie reiste von Frau Tonari aus Berlin bis zu mir nach Oberfranken:

Katzenkarte

Denn am 30. Juli war Weltpostkartentag. Ich hab mal Postkarten gesammelt und hatte mit – ich glaube 16 Jahren – einen ganzen Schuhkarton voll mit Karten aus aller Welt. Das war gar nicht so einfach, damals, in der DDR. Wir hatten ja nichts. Außer Karten aus dem Harz, von der Ostsee, dem Balaton, von der russischen Brieffreundin…

Ich habe allerdings heutzutage den Eindruck, je weniger Karten mit der Post verschickt werden, desto schönere und witzigere Karten gibt es. Dabei schreibe ich selbst aus dem Urlaub immer noch Karten, und bekomme auch gerne welche. Logisch. Wer möchte, schicke mir seine Adresse per Mail – und warte geduldig.

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Alles für die Katz #14

Zirkus

Große Katze im Zirkuszelt

Vor einigen Jahren war ich im Zirkus und hatte ganz vorne einen Extra-Platz, an dem ich gut fotografieren konnte. Diese große Miezekatze saß also vor mir auf ihrem Höckerchen und machte, was alle Miezekatzen gerne machen: Sie angelte nach ihrem Schwanz. Dabei war sie allerdings etwas unaufmerksam, verpasste ihren Einsatz und wurde vom Dompteur erinnert, dass sie hier sei, um zu arbeiten, vulgo: den Besuchern etwas vorzuhüpfen.

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Alles für die Katz #12

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Kurz vor der Abreise

Das ist der schwarze Kater, der sich bei meinen Eltern durchfuttert.

Er kommt regelmäßig, bekommt sein Futter, lässt sich streicheln und liegt im Winter auch vor dem warmen Ofen.

Dann geht er wieder raus – und mauzt zwei Straßen weiter vor der nächsten Tür. Dort wird er ebenfalls eingelassen, gefüttert und gestreichelt.

An einer dritten Tür – das Gleiche.

Jetzt sitzt er, während die gepackten Taschen bereitstehen. Wir fahren nach Zingst, aber ohne den Kater. Der bleibt. Schließlich hat er genügend Menschen, die sich wirklich liebevoll um ihn kümmern.

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Wenn ich dieses Mal erst etwas später antworte, liegt das daran, dass ich ebenfalls an der Ostsee bin…