Impressionen: Sevilla am Sonntag

Sevilla

Sevilla Metropol Parasol.

Noch kurz vom Samstag abend: Ein gewaltiger Sonnenschirm ist der Metropol Parasol, ganz aus Holz und Stahl gebaut. Dort trafen sich Jungs, nutzten die Schr├Ągen vor den St├╝tzen mit ihren R├Ądern.

Sevilla

Restaurants in der Innenstadt

Einige Restaurants und Bars spr├╝hten Nebel, ich nehme mal an, zur Abk├╝hlung. Warm war es immer noch.

Sevilla

Sevilla .

Illuminierte H├Ąuser in der einbrechenden Dunkelheit.

Sevilla

Sevilla. Flamenco.

Neben der Kathedrale: Flamenco. Ein paar Touristen blieben stehen und guckten.

Sevilla Alcazar

Sevilla Alcazar.

Schlange vor dem Eingang zum Alcazar, im Hintergrund links ist die gro├če Kathedrale von Sevilla.

Sevilla.

Sevilla. Touristen.

W├Ąren am Sonntag mittag keine Touristen unterwegs, w├Ąre die Stadt wohl ziemlich leer. Das liegt sicherlich auch daran, dass es jetzt August ist – und hei├č.

 

Keine Lunge f├╝r die Katz

Da gab es gestern also Innereien vom Reh. Bis auf die Lunge hatten wir alles selbst verbraten, nur an diese hatte ich mich kulinarisch nicht so recht getraut. Also blieb sie f├╝r die Katz. Hoffte ich. Schlie├člich kann ich mich noch daran erinnern, dass wir – als ich noch Kind war und bei meinen Eltern wohnte – Lunge extra f├╝r die Katz beim Fleischer holten. Damals gab es noch kein dekadentes Dosenfutter f├╝r die Katz, nur Reste, Leberwurstbrot und eben: Lunge. Der Fleischer t├╝tete dann einen ganzen Lungenfl├╝gel ein, irgendwer – manchmal ich – musste ihn in der heimischen K├╝che in viele kleine St├╝cke schneiden. Schnitt das Messer durch die Lunge, f├╝hlte sich das ein wenig an, wie das Schneiden von Styropor, es war nur wesentlich wabbeliger.

Heute morgen also: In kleine, appetitliche St├╝ckchen geschnittene Lunge f├╝r die Katz. Sie setzte sich ordentlich an den Napf, schn├╝ffelte kurz und nahm die Pfote zu Hilfe. Krallen raus, schlie├člich brauchte die Katz beim Futtern Besteck. Mit den Krallen wurde fein s├Ąuberlich ein St├╝ckchen Lunge nach der anderen aus dem Napf gefischt… Nein, Katze. Wenn du dich nicht benehmen kannst, isst du eben auf dem Balkon. So gesagt, so Katzennapf auf den Balkon gestellt, Katze ging freiwillig und schnurrend mit. Katze angelte wieder ein St├╝ckchen Lunge nach dem n├Ąchsten aus dem Napf, kaute kurz, lie├č es fallen, suchte sich das n├Ąchste. Als alle St├╝ckchen h├╝bsch dekorativ auf dem Balkon verteilt waren, r├╝mpfte sie das N├Ąschen, stiefelte wieder rein, legte sich auf ihr Kissen und schlief.

Nun denn. Also keine Lunge f├╝r die Katz, sondern Lunge f├╝r die Tonne.

M├╝nchsteinach

Auf dem Weg der Sinne zur├╝ck nach M├╝nchsteinach.

Da wunderbares Sonntagsausflugswetter war, mieden wir die Fr├Ąnkische Schweiz weitr├Ąumig. Schlie├člich wollten wir nicht ganzen Heerscharen an Ausfl├╝glern begegnen, sondern in Ruhe ein wenig wandern. Da es im Aischgrund und im Steigerwald bedeutend ruhiger ist, w├Ąhlten wir M├╝nchsteinach: Hier liegen nicht nur G├╝nther Strack und seine Frau begraben (Link zur Postkarte aus M├╝nchsteinach), sondern hier steht auch das M├╝nster eines ehemaligen Benediktinerklosters. Rund um den Ort ging es auf dem Pfad der Sinne entlang, in ein Cafe (Kuchen hervorragend, Kaffee naja) und zur├╝ck. Der anschlie├čende Anruf beim Kind ergab, dass es noch aush├Ąusig war, und nicht mit zum Keller wollte. Dann eben nicht, das konnten wir schlie├člich auch gut alleine.