Ein Gitter über der Maximiliansgrotte: Für die Rostparade

fränkischer tag 036

Ein Gitter über der Maximiliansgrotte

Das Windloch der Maximiliansgrotte. Damit niemand aus Versehen hineinfällt, liegt ein rostiges Gitter aus Eisenstäben über dem Loch.

Ursprünglich war dies der Zugang zur Höhle, der nicht immer freiwillig gewählt wurde:1833 fiel – der Sage nach – eine verwirrte Frau in die Höhle. Fünf Tage lang suchten ihre Verwandten nach ihr, bis sie gesund wieder herauskam. Danach hieß die Maximiliansgrotte „Wundergrotte“. Zwar erzählten die Retter der Frau von gewaltigen Hallen, die sich unter dem Berg befinden sollten, doch erst 1852 wagten es drei Männer: Sie stiegen in das Windloch ein und brachen an der Stelle aus ihr heraus, an der heute der Eingang zur Höhle ist.

Die Höhle wurde sogar als Friedhof benutzt: Als im spanischen Erbfolgekrieg Engländer, Bayern und Österreicher hier kämpften, wurden 28 tote Soldaten einfach durch das Windloch hinabgeworfen.

Das ist mein Beitrag zur Rostparade von Frau Tonari, bei der sich immer viele Teilnehmer viele rostige Dinge zeigen.